Die Übergabe läuft dort fortlaufend im Dev Mode statt als abgeschlossenes Paket: Die Entwicklung zieht aktuelle Werte aus der Datei, statt sie aus einem PDF abzutippen, das seit dem letzten Release veraltet ist. Für eine Anwendung, in der sich Rollen und Freigaberegeln über Jahre verschieben, ist das der Unterschied zwischen einer Dokumentation, die gepflegt wird, und einer, der niemand mehr traut.
UX-Agentur für komplexe
B2B-Software in Bochum
Drei Rollen, ein System, und niemand sieht dasselbe. Das Rechtemodell ist sauber gebaut, im Backend geprüft und im Audit dokumentiert, nur auf dem Bildschirm taucht es nicht auf. zolu gestaltet genau solche Anwendungen, bis hin zu Screens, die ready for dev sind. Für Software, in der die Berechtigung mitentscheidet, was jemand überhaupt tun darf.
Anfrage und Erstgespräch sind kostenfrei und werden innerhalb von 48 Stunden beantwortet.


Was passiert eigentlich,
wenn die Berechtigung fehlt?
Diese Frage ist in den meisten Fachanwendungen im Backend beantwortet und an der Oberfläche nicht. Ein Sachbearbeiter sieht eine Schaltfläche, klickt, bekommt eine Meldung mit einem Code darin und ruft jemanden an. Eine Prüferin sucht den Stand eines Datensatzes, der vor der Freigabe galt, und findet nur den aktuellen. Ein Administrator bekommt eine Rollenmatrix als Tabelle und muss raten, was das Häkchen in Spalte siebzehn für den Arbeitsalltag bedeutet.
Das sind keine Schönheitsfragen. In geprüften Prozessen ist jede dieser Situationen ein Vorgang, der länger dauert, ein Ticket auslöst oder an der Software vorbei erledigt wird, per Mail, per Zuruf, über einen geteilten Zugang. Genau dann ist die Sicherheitsarchitektur, die euer Team gebaut hat, praktisch nicht mehr wirksam.
Unsere Arbeit beantwortet drei Fragen im Screen statt in der Konzeptdokumentation: Was sieht wer? Was passiert bei fehlender Berechtigung? Und woran erkennt jemand nachträglich, wer was wann geändert hat?
Sechs Bausteine für Software mit Rollen und Freigaben
UX Research und Analyse
Wir sprechen mit denen, die täglich unter Berechtigungsgrenzen arbeiten: Sachbearbeitung, First Level, Administration, Revision. Uns interessiert vor allem, wo heute an der Rolle vorbeigearbeitet wird, also wer wen bittet, etwas freizugeben.
Informationsarchitektur und User Flows
Wir schneiden die Anwendung entlang der Rollen, nicht entlang der Datenbanktabellen. Beantragen, prüfen, freigeben, widerrufen, und jedes Mal der Weg zurück. Dass eine Freigabe zurückgezogen wird, nachdem der Vorgang weitergelaufen ist, ist ein Flow und kein Sonderfall.
User Interface Design
Ein gesperrtes Element, das einfach verschwindet, erzeugt Rückfragen. Eines, das benennt, wer es freischalten kann, erzeugt eine Aufgabe. Wir gestalten die Zustände dazwischen: sichtbar aber nicht bearbeitbar, bearbeitbar aber freigabepflichtig, freigegeben aber versioniert.
Designsystem Setup
Eine Meldung zur Berechtigung ist eine Komponente, kein Text. Sieht sie im Produkt anders aus als in der Konsole für die Administration, lernt jeder Nutzer sie zweimal. Wir legen diese Bausteine einmal an, mit allen Zuständen, und binden sie an die Rollen, die es bei euch gibt.
Dokumentation für die Entwicklung
Screens allein reichen nicht, wenn hinter jedem Zustand eine Regel steht. Wir übergeben, welche Rolle welchen Zustand sieht, was bei fehlender Berechtigung passiert und welche Meldung dann erscheint. Wo eine Änderung nachweispflichtig ist, steht der vorherige Stand dabei.
Bedienkonzept für Features mit KI
Ein Assistent darf die Rechtelogik nicht unterlaufen. Er darf nichts zusammenfassen, was die fragende Person selbst nicht sehen darf, und muss kenntlich machen, worauf ein Vorschlag beruht. Dazu die Stelle, an der ein Mensch bestätigt, bevor etwas verbindlich wird.
Jeder Baustein ist einzeln buchbar, ihr könnt also da anfangen, wo es gerade klemmt. Die gründlichste Strecke zu Rollen und Freigaben haben wir für ein Tool gebaut, das Anforderungen, Versionen und Freigaben verwaltet: welcher Stand galt wann, wer hat ihn bestätigt, und was sieht jemand, der die Version von vorgestern braucht.
Woran in Bochum Software hängt
Die IT-Sicherheit ist hier kein Nebenthema, sondern der Grund, warum ungewöhnlich viele Systeme mit Prüf- und Nachweispflichten gebaut werden.
- Das Horst-Görtz-Institut, das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre, der Exzellenzcluster CASA und eurobits sitzen alle in dieser Stadt
- G DATA CyberDefense hat hier seinen Hauptsitz und baut neben der Schutzsoftware die Konsolen für die Administration
- Auf MARK 51°7, dem Technologiecampus auf dem früheren Opel-Gelände, sitzen ESCRYPT aus der Bosch-Gruppe und die VW Infotainment GmbH
- Vonovia, die Knappschaft-Bahn-See und die GLS Gemeinschaftsbank führen ihre Hauptverwaltung hier, alle drei mit Fachverfahren unter Prüfpflicht
Wer in Bochum eine Oberfläche verantwortet, sitzt deshalb entweder in einem Produkthaus oder bei einem Betreiber mit eigener Fachanwendung. Eine Agentur dazwischen gibt es meistens nicht, und so landen Gestaltungsentscheidungen im Ticket, zwischen einem Fehler und einem Termin für das Release. Für solche Anwendungen arbeitet zolu als UI Design Agentur in Bochum, von der ersten Analyse bis zur Übergabe an die Entwicklung.

Was das für Termin und Übergabe heißt
Der zolu sprint dauert 30 Tage und hat drei feste Marken: Tag 1 der Auftakt, Tag 14 das Design Review mit klickbarem Prototyp, Tag 30 ready for dev.
- An Tag 1 brauchen wir drei Rollen im selben Gespräch: Sachbearbeitung, Administration und die Verantwortung für die Freigaben
- Diese drei widersprechen sich meist in der ersten halben Stunde, und genau dieser Widerspruch ist das Material
- An Tag 14 steht das Rollenmodell als Oberfläche statt als Matrix, prüfbar gegen euer Berechtigungskonzept
- An Tag 30 liegen Screens, Komponenten und die Regel zu jedem Zustand vor
Tag 14 ist der Termin, an dem eine Korrektur noch eine Stunde kostet und nicht einen Sprint: Ihr könnt uns dort sagen, wo wir eine Regel zu großzügig oder zu eng gelesen haben. Am Ende steht ein System, an dem euer Team ohne zolu weiterbauen kann.

Drei Systeme, in denen die Regeln aufgeschrieben sind
Troi+
MünchenEine gewachsene Zeiterfassung. Aus einem Workshop wurden verbindliche Prinzipien für die Bedienung und eine begründete Anforderungsliste für die Funktionen mit KI, priorisiert und in Phasen gebracht.
Ein Assistent mit KI als Anwendung auf dem Desktop. Die Frage war, wie ein Vorschlag im Bild neben Daten steht, die nicht vorgeschlagen, sondern gemessen sind, und wie jemand ihn übernimmt oder verwirft.
Mit Nadia im Team zu arbeiten macht wirklich Spaß. Die Kommunikation ist unkompliziert und stets lösungsorientiert. Sie hat ein gutes Gespür für modernes Web- und Interfacedesign und entwickelt Bedienoberflächen immer am Bedarf der Zielgruppe. Wer eine Top-Designerin für Digitalprojekte sucht, sollte in jedem Fall mit Nadia zusammenarbeiten.

Hinter zolu steht Studio Wiegand mit Nadia Wiegand, die 2022 den German Web Award gewonnen hat.
Remote aus NRW, vor Ort auf Anfrage
Gearbeitet wird remote, auch am Auftakt, und das gilt für Kunden in Bochum genauso wie für Kunden in München. Wollt ihr uns im Haus haben, kommen wir auf Anfrage zu euch, auch für bis zu eine Woche am Stück. Das sind vor allem die Termine, bei denen mehrere Rollen gleichzeitig am Tisch sitzen müssen, weil die in einer Videokonferenz zäh werden. Nadia Wiegand hat von 2018 bis 2020 als Art Director bei der Werkbank GmbH in Bochum gearbeitet. Die Stadt ist uns also nicht fremd.
zolu ist die Marke von Studio Wiegand, Inhaberin ist Nadia Wiegand, der Sitz liegt in Sprockhövel zwischen Wuppertal, Bochum und Hattingen. Das Studio gibt es seit 2020, die Erfahrung mit komplexer B2B-Software reicht über zehn Jahre zurück. Ihr habt eine feste Ansprechpartnerin: keine wechselnde Besetzung, keine Weitergabe an ein Team aus Junioren, und im Workshop mit euren drei Rollen sitzt dieselbe Person, die später die Zustände dokumentiert.
Häufige Fragen
Über euch, und in eurem Rahmen. Wir arbeiten in eurer Umgebung, mit euren Zugängen und mit anonymisierten oder synthetischen Daten, und richten uns nach eurem Freigabeprozess für Externe. Für verteilte Sachbearbeitung heißt das meistens kurze Sitzungen aus dem Arbeitsplatz heraus statt einer Reise in die Hauptverwaltung.
Ja, weil die Nachweispflicht eine Gestaltungsaufgabe ist und kein Hindernis. Was wir zu jedem Screen dokumentieren, also welche Rolle ihn sieht und welcher Zustand bei fehlender Berechtigung greift, müsstet ihr für eure Prüfung ohnehin schreiben. Ihr bekommt es als Teil der Übergabe.
Auf Anfrage ja. Die Zusammenarbeit läuft grundsätzlich remote, auch der Auftakt an Tag 1 des zolu sprints. Wollt ihr uns im Haus haben, kommen wir zu euch, auch für bis zu eine Woche am Stück. Sinnvoll ist das vor allem für die Termine, an denen mehrere Rollen gleichzeitig am Tisch sitzen müssen.
Nichts. Anfrage und Erstgespräch kosten nichts, die Antwort kommt innerhalb von 48 Stunden. Im Gespräch klären wir, welcher der sechs Bausteine bei euch zuerst dran ist.
Schickt uns die Maske, an der eure Rollen sich stoßen
Am schnellsten kommen wir weiter, wenn wir den Screen sehen, der bei euch die meisten Rückfragen an den First Level auslöst. Anfrage und Erstgespräch kosten nichts, die Antwort kommt innerhalb von 48 Stunden. Ihr sprecht mit einer festen Ansprechpartnerin.
